Tierheim Hattersheim

Tierschutzverein Hattersheim u.U. e.V.

Der Hund braucht sein Hundeleben.
Er will zwar keine Flöhe haben, aber die Möglichkeit sie zu bekommen.
Robert Lembke

 

Liebe Tierfreunde,

hier finden Sie eine Übersicht der aktuell zur Vermittlung anstehenden Hunde. Bitte sprechen Sie uns an, wenn Sie sich für einen unserer Hunde interessieren.

Sie können keinen eigenen Hund halten? Dann übernehmen Sie doch eine Patenschaft und unterstützen das Tierheim bei der Versorgung. Gerade bei unseren älteren Tieren fallen die Tierarztkosten zunehmend ins Gewicht, was auch eine Vermittlung nicht gerade leichter macht.

Sprechen Sie uns einfach an.

Ihr Tierheim-Team

 

Die 10 Bitten eines Hundes an den Menschen

 

TronHundegroessen3

Berger des Pyrénées-Mix, geb. 02.03.2015, männlich, kastriert

Tron hat schon einige Jahre in Tierheimen verbracht. In den letzten Monaten lebte er in einem 2 Personen-Haushalt mit Haus und Garten. Leider gab es einen Beißvorfall mit einem Familienmitglied, daher wurde Tron wieder im Tierheim abgegeben. Nun suchen wir für Tron einen Platz, in dem er selbst entscheiden kann, ob er sich lieber im Freien aufhalten möchte oder gerade die Nähe zum Menschen sucht. Enge ist für ihn gar nichts. Seine zukünftigen Besitzer müssen Hütehunderfahrung mitbringen und wissen, dass Tron sehr viele Ecken und Kanten hat. Es gibt aber nicht nur negatives über ihn zu berichten. Tron ist durchaus verschmußt, liebt es Gassi zu gehen und ist verträglich mit Rüden und Hündinnen. Weitere Informationen bekommen Sie gerne von unseren Tierpflegern mitgeteilt.

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FiboHundegroessen3

Terrier-Mix, geb. 28.01.2017, männlich, kastriert

Fibo ist ein lieber und lebensfroher Mischling (mittelgroß).

Der süße Kerl sucht sich bei uns aber gerne seine Menschen aus.

Wenn dieser dann sein Herz erobert hat, mag er mit ihm kuscheln, toben und Ball spielen.

Beim Gassigehn reagiert Fibo noch oft mit Ängsten gegen Traktoren, Jogger oder ihm unheimliche Dinge.

Hier braucht er einen Menschen, der ihm Halt  und Sicherheit gibt.

Beim Besuch einer  Hundeschule würde Fibo mit seinem neuem Mensch bestimmt ein tolles Team sein und dann wissen, dass man mit Vertrauen, Ängste verliert.

Anderen Hunden gegenüber ist er meistens offen aber auch hier entscheidet die Sympathie.

 

Wer will Fibo eine unbeschwerte Welt zeigen und einen Freund fürs Leben gewinnen?

 

 

Frau Birgit Hartmann hat eine Patenschaft für Fibo übernommen. Vielen Dank für die Unterstützung.

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RicoHundegroessen2

m/k geb.2008

Hallo Zusammen,

mein Name ist Rico, aber meine Pflegefamilie nennt mich liebevoll Sammy, was eine Koseform von Samson (hebräisch, kleine Sonne) ist. Ich wohne dort nun schon seit einigen Wochen und jeder sagt, dass ich mich, nicht nur äußerlich, sehr zum Positiven verändert habe. 
Keiner weiß genau, was mir passiert ist, bevor ich ins Tierheim Hattersheim gekommen bin, und ich kann es leider niemandem erzählen. Ich war auf jeden Fall sehr verstört, hatte panische Angst, und auch körperlich hatte ich einige Baustellen, um die man sich erstmal in der Tierklinik Walluf gekümmert hat. Hier wurde auch festgestellt, dass ich einen Herzfehler habe, weshalb ich seitdem täglich Tabletten nehmen muss.

Auch wenn die Menschen im Tierheim bemüht waren mir zu helfen, ich habe mich dort nicht wohl gefühlt! Ich war permanent gestresst, so dass sich mein Zustand sich nicht verbessern konnte. Deshalb hat sich meine Pflegemutti ein Herz genommen, und mich zu Ihr nach Hause geholt. Sie dachte, mit ganz viel Geduld, Liebe und ein wenig Naturheilkunde, könnte ich zur Ruhe kommen, und irgendwann ein ganz normales Hundeleben führen. Und tatsächlich hat sich schon einiges getan!
Ich zucke nicht mehr bei allem zusammen, schlafe oft ganz tief, fest und entspannt, schnappe und belle nicht mehr, wenn man mich anleinen möchte, weine mich nicht mehr jeden Abend in den Schlaf und lasse mich nach und nach immer öfters auch mal ganz kurz und vorsichtig streicheln …

Aber leider liegt die Vermutung nahe, dass ich unter einer unheilbaren Krankheit leide, die sich Kognitive Dysfunktion nennt, was den meisten eher als Demenz oder Alzheimer bekannt ist.
Meine Symptome, die hierfür sprechen sind:
Ständiges wandern, Ängstlichkeit, Orientierungslosigkeit (auch an bekannten Orten), in die Leere starren, mit dem Kopf in die Ecke stellen, Unsauberkeit (Kot- und Urinabsatz im Haus), Rückzug von sozialen Interaktionen, ungezieltes Bellen oder Jaulen, reagiert nicht mehr auf Ansprache (erscheint taub) und keine eigene Körperpflege mehr. Und je mehr Stress ich habe, desto ausgeprägter treten diese Symptome in Erscheinung.

Meine Pflegefamilie kommt inzwischen ganz gut damit klar, sie versuchen, meinen Alltag so stressfrei zu halten, wie es ihnen möglich ist. Zusätzlich arbeiten sie mit mir in ganz kleinen, für mich erträglichen Einheiten, so dass ich lerne, ihnen zu vertrauen und zu verstehen, dass mir keiner etwas Böses möchte.

Das Tierheim ist natürlich daran interessiert, für mich einen Adoptanten zu finden, was unter diesen Voraussetzungen vermutlich sehr schwierig ist. Ich brauche ein sehr ruhiges Zuhause, einen geregelten Tagesablauf ohne Ausflüge, und sehr sehr geduldige und einfühlsame Menschen!
Da ich mich nicht gerne anfassen, und erst recht nicht hochnehmen lasse, sollte ich auf jeden Fall ebenerdig wohnen! Und, auch wenn ich lieber auf weniger glatten Untergründen laufe (was ich eigentlich den ganzen Tag mache, wenn ich nicht schlafe, am liebsten im Kreis), sollte der Boden gut zu wischen sein, da ich vermutlich nicht mehr lernen werde, dass ich als Hund mein Geschäft draußen verrichten sollte. Ich gehe sehr gerne Gassi, aber auch hier muss man sehr auf mich achten. Da ich schlecht sehe, muss meine Leine immer auf Kontakt gehalten, und nach mir geschaut werden, um mich vor Unfällen zu bewahren. Und auch wenn ich in meinem Alter und mit meiner Sehschwäche eher langsam machen sollte, wer mit mir unterwegs ist, sollte ein gutes Tempo laufen können, denn ich liebe es, mir im schnellen Schritt den Wind um die Nase wehen zu lassen.

Wer sich jetzt angesprochen fühlt und mich kennen lernen möchte, kann gerne über das Tierheim Kontakt mit meiner Pflegefamilie aufnehmen. Eine weitere Möglichkeit mir zu helfen, und das Tierheim zu unterstützen, wäre eine Patenschaft. Wenn meine Kosten einigermaßen gedeckt sind, kann ich vielleicht auch einfach in meiner Pflegefamilie bleiben, solange es mein Zustand zulässt.

Ganz hoffnungsvoll,
Euer Rico/Sammy


Rico befindet sich auf einer Pflegestelle.

 

Frau Michaela Sperlich hat eine Patenschaft für Rico übernommen. Vielen Dank für die Unterstützung.

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Carli

ca. 7 Monate, männlich, noch nicht kastriert

Carli wurde von Tierschützern zu uns gebracht. 

Er war ein sehr scheuer und ängstlich Hund, der mit Leine und Menschen überfordert war. Vermutlich hatte er bis dahin keinerlei Menschenkontakt. Im Hunderudel fühlte er sich am wohlsten.

Mit viel Geduld haben wir mit Carli geübt, dass die Leine und Streichelheiten nichts angsteeinflößend  sein muß.

Update 02/20:


Carli hat sich nun zu einem sehr lieben und munteren Hund  entwickelt. Gassigehen ist kein Problem mehr. Er wirkt zunächst immer noch schüchtern, baut aber dann schnell Vertrauen auf und läßt sich knuddeln.

Carli orientiert sich immer noch gerne an anderen Hunden.
Wir können ihn uns zu einem souveränen Zweithund gut vorstellen oder zu einer Hundeerfahrene Familie, mit nicht ganz zu kleinen Kindern.

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Oliver

Schäferhund-Mix, männlich, kastriert, geb. 27.08.2015

Der große Oliver ist freundlich und zeigt sich bei uns sehr lieb! Wer große, stattliche Hunde mag, wird von Oliver begeistert sein. Auch er darf bei uns gerne besucht werden.

Herr Darius Luft hat eine Patenschaft für Oliver übernommen. Vielen Dank für die Unterstützung.

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Gina

w,  geb.: 15.05.19, Schäferhundmischling, nicht kastriert

Gina ist eine fröhliche Junghündin, die noch das ganze Programm der Erziehung braucht. Aber wer Sie kennenlernt, läßt sich von ihrer Fröhlichkeit anstecken.

Gina freut sich auf Ihren Besuch!

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Finn, Australian Shepard mini

3 Jahre, kastriert

Finn wurde in unserem Tierheim abgegeben, da ihn seine Besitzer nicht mehr behalten konnten.

Der liebe Rüde sucht eine Hundeerfahrene Familie, die mit ihm viel unternimmt und ihn sowohl geistig, wie auch körperlich auspowert.

Er versteht sich mit Hündinnen, bei Rüden entscheidet die Sympathie.

Finn fährt gerne Auto, bleibt stundenweise alleine und ist stubenrein.

Finn sollte in ein Haushalt ohne Kinder, da er sehr dominant werden kann.

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