Tierheim Hattersheim

Tierschutzverein Hattersheim u.U. e.V.

Wenn ein geliebtes Tier stirbt, . . .

. . . geht es zur Regenbogenbrücke. Dort sind Wiesen und Hügel für unsere geliebten Freunde, damit sie zusammen rennen und spielen können. Dort gibt es Wasser und Nahrung in Hülle und Fülle, die Sonne scheint und unsere Freunde fühlen sich wohl. Alle Tiere, die krank und alt waren, sind wieder gesund und kräftig; diejenigen, die verletzt oder verkrüppelt waren, sind wieder wohlauf, so wie wir sie aus unseren Träumen vergangener Zeiten kennen. Die Tiere dort sind glücklich und zufrieden bis auf einen kleinen Umstand: sie alle vermissen jemand ganz Bestimmten, den sie zurücklassen mussten - ihren Menschen. Sie alle rennen herum und spielen miteinander. Aber für jedes Tier kommt der Tag, an dem es plötzlich inne hält und mit hellen Augen erwartungsvoll und zitternd in die Ferne schaut. Plötzlich trennt es sich von seinen Spielkameraden und rennt immer schneller und schneller über die grünen Wiesen. Da siehst du etwas auf dich zurennen und wenn du und dein geliebtes Tier euch freudig trefft, werdet ihr niemals mehr getrennt werden. Freudentränen laufen über dein Gesicht, deine Hände streicheln wieder und wieder den Kopf deines geliebten Tieres und du wirst wieder in die treuen Augen schauen, die so lange schon aus deinem Leben gegangen waren, aber niemals aus deinem Herzen!
Dann geht ihr zusammen über die Regenbogenbrücke.

Welch eine schöne Vorstellung: WIR WERDEN UNS WIEDERSEHEN!

Falls Sie ein Tier bei uns online gestellt haben möchten, füllen Sie bitte diese Einverständniserklärung aus und schicken Sie diese unterschrieben an diese Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Abschiedsgedanken . . .

Wenn Menschen sterben, machen sie ein Testament, um ihr Heim und alles, was sie haben, denen zu hinterlassen, die sie lieben.

Ich würde auch solch' ein Testament machen, wenn ich schreiben könnte.
Einem armen, sehnsuchtsvollen, einsamen Streuner würde ich mein glückliches Zuhause hinterlassen, meinen Napf, mein kuscheliges Bett, mein weiches Kissen, mein Spielzeug und den so geliebten Schoß, die sanft streichelnde Hand, die liebevolle Stimme, den Platz, den ich in jemandes Herzen hatte, die Liebe, die mir zu guter Letzt zu einem friedlichen und schmerzfreien Ende helfen wird, gehalten im liebendem Arm.

Wenn ich einmal sterbe, dann sag' bitte nicht: "Nie wieder werde ich ein Tier haben, der Verlust tut viel zu weh!" Such Dir ein einsames, ungeliebtes Tier aus und gib' ihm meinen Platz. Das ist mein Erbe. Die Liebe, die ich zurück lasse, ist alles, was ich geben kann.

(aus dem Englischen ins Deutsche übersetzt von Margaret Trowton)

 

 

 

Adieu Paul,


Paul, ein kleiner ca. 9jähriger Mischlingsrüde, wurde im letzten Spätsommer auf einem Parkplatz von einem Supermarkt von einer Mitarbeiterin eingefangen. Schnell wurde klar, dass Paul (so wurde er von uns getauft) krank war und ärztliche Hilfe benötigte. Sein Bauchraum war so voller Flüssigkeit, dass er wie eine trächtige Hündin aussah. Paul hatte eine Überlebenschance von 50%, er musste schnellstmöglich entwässern und ein schwerer Herzfehler wurde diagnostiziert.


Aber der kleine Paul hatte so einen großen Lebenswillen und überstand erstmal alles gut. Die ärztliche Prognose für die Zukunft war allerdings nicht so gut und seine Lebenserwartung nicht allzu hoch.
Wir waren erschüttert von dem Schicksal unseres kleinen Sonnenscheins. Schnell wurde klar, dass wir für Paulchen eine liebevolle Pflegestelle finden mussten, der stressige Alltag im Tierheim tat ihm nicht gut und er hatte es verdient noch einmal Liebe und Geborgenheit kennenzulernen.


Und dann kam unser Engel um die Ecke, eine ehemalige Mitarbeiterin, die nach Süddeutschland gezogen war, erfuhr von Pauls Schicksal. Es dauerte nur einen Besuch und sie und ihre Hündin hatten sich in Paul verliebt.


So durfte Paulchen im Januar in sein neues Zuhause ziehen und lernte das Leben wieder von der Sonnenseite kennen. Bis zu seinem Tod am 18. März war er keine Minute mehr allein. Er hat noch einmal so viel Liebe bekommen und so viel Liebe geschenkt. Er hat das Leben so genossen und war ein so lebensfreudiger, witziger Geselle.
Leider hatte er nur noch so wenig Zeit. Aber wir sind dankbar, dass er im Kreise von ihn liebenden Menschen einschlafen durfte. Und wir sind so dankbar, dass es diese Menschen mit großem Herz gibt, die bereit sind den letzten Weg mit einem kranken Tier gemeinsam zu gehen.

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Gelchio (2000 – 29.10.2011)

Im Winter 2009 kam Gelchio aus Bulgarien. Bis dahin hatte er als Straßenhund überlebt, was unter den dort gegebenen Verhältnissen eine unglaubliche Leistung ist. Er war total verängstigt und seine Angst und sein Zustand ließ uns die Tränen in die Augen treiben. Menschen hatten ihm unsäglich viel Leid angetan.

Aber im Laufe der Zeit machte er eine sensationelle Wandlung durch; er fasste immer mehr Vertrauen zu den Menschen, ließ sich auch mal kraulen, konnte im Tierheim frei laufen, fand immer wieder Hundefreunde und liebte seinen Zwinger und seine Hütte über alles. Er wurde einfach unser Tierheimhund, nicht mehr vermittelbar, aber glücklich mit dem Ist-Zustand.

Umso plötzlicher und unvermittelt kam sein Ende. Keiner von uns war darauf vorbereitet und es gab keine Hilfe mehr. Aber bei all unserer Traurigkeit darüber, war es für Gelchio so das Beste. Operationen, Tierklinikaufenthalte und Tierarztbesuche wären für ihn unerträglich gewesen.

So bleibt uns noch zu sagen: Danke Gelchio, das du da warst. Es war schön dich gekannt zu haben. Lass es dir gut gehen auf der Regenbogen-Hundewiese, dort gibt es kein Leid mehr und grüße die Anderen und denke ab und zu an uns mit deinem süßen Grinsen.

Gelcho, Dein Leben war so schwer, ohne Liebe, so hart, so leer.
Menschen fügten dir Schmerzen zu, kamst in deiner Heimat nicht zu' Ruh.
Liebe und Geborgenheit, fandest du nur hier, du warst hier mehr als "nur" ein Tier.
Viel zu früh und viel zu schnell leuchtet nun dein Stern so hell.
Auf der grünen Wiese du nun bist, wirst hier auf Erden sehr vermisst.
Adieu, Bye bye du süßer Fratz, wir behalten dich im Herzen, als unser Schatz.

(Nov. 2011)

Gelchio_Nachruf

 

Joschi (1995 - 12.11.2005)

Joschi und Sam - zwei Brüder, die als Babies (unabhängig von einander) glücklich vermittelt wurden
und im hohen Alter noch einmal ins Tierheim zurückkamen.
Beide konnten nicht verstehen warum...
Beide vermissten ihr altes Zuhause,
den geregelten Tagesablauf,
das geliebte Herrchen.
Beide hatten Probleme, sich in der neuen, lauten Tierheimumgebung erst einmal einzufinden,
die vielen Hunde zu tolerieren.
Joschi wartete lange auf eine neue Chance...
und hatte das Glück, wenigstens seine letzten Wochen wieder in einem eigenen Zuhause
bei
seinem Menschen verbringen zu dürfen.
Ein spätes Happy End und nur für kurze Zeit,
aber wenn es das doch öfter für unsere Oldies gäbe...

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Bess (1996 - 22.08.2006)

Du warst einer dieser vielen alten Schäferhunde in den Tierheimen, für die sich keiner interessiert...
Dabei seid ihr so tolle Hunde und auch im Alter immer darauf bedacht, dem Menschen alles recht zu machen.
Auch du warst eine ganz tolle Hündin, wenn man sich nur ein bisschen mit dir beschäftigt hat.
Immer begeistert dabei, wenn´s drum ging, etwas zu unternehmen.
Und vor Freude und Dankbarkeit überschäumend, wenn´s ein paar Streicheleinheiten gab.
Zum Schluss saßt du ganz still in deinem Tierheimkörbchen, weil die Kniegelenke nicht mehr konnten...
Du hast alles beobachtet und wolltest eigentlich noch gar nicht gehen.
Aber noch mehr Schmerzen solltest du nicht erleiden, deshalb haben wir dich erlöst. Es ist uns ganz und gar nicht leichtgefallen.

In der Erinnerung lebst du weiter.

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